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16. November 2014

proRWTH fördert "Digital Revolution 2014" des Aachen Economic Forum

Digital Revolution Konferenz 2014 – was heute geht, geht morgen wie?

Mobiltelefone als Live-Dolmetscher im Urlaub, Betriebssysteme auf Basis künstlicher Intelligenz, virtuelle Realität durch Oculus-Rift und Google Glass, NSA-Skandal, selbstfahrende Autos, Automatisierung, Internet-Start-Ups oder soziale Netzwerke – während im 21. Jahrhundert einige Prototypen von Technikinnovationen bisher lediglich Forschungslabore füllen, sind andere Produkte der digitalen Welt im Alltag fest verankert. Wir Menschen z.B. kommunizieren und vernetzen uns weltweit und Roboter leisten automatisierte Wertschöpfungsketten in Unternehmen. All dies sind Merkmale der digitalen Revolution, die in den kommenden Jahren noch deutlich an Bedeutung wachsen wird.

Welche kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Dimensionen die digitale Revolution aktuell aufweist und welche Trends sich in Zukunft abzeichnen werden, diskutierte ein interessiertes Publikum aus Aachener Bürgerinnen und Bürgern mit fünf Experten unserer Gesellschaft am Sonntag, dem 16.11.14, in der Aula I des Hauptgebäudes der RWTH Aachen University. Eingeladen zur Digital Revolution Konferenz unter der Schirmherrschaft von Rektor Ernst Schmachtenberg hatte das Aachen Economic Forum e.V. – ein gemeinnütziger Verein Aachener Studierender, der das Ziel verfolgt, eine Plattform für interdisziplinären Austausch mit herausragenden Persönlichkeiten zu schaffen.

Grußworte von Bezirksbürgermeisterin Marianne Conradt und Prof. Thomas Kittsteiner, die insgesamt fünf inspirierenden Vorträge der Rednerinnen und Redner und facettenreiche Diskussionen mit dem Publikum von ca. 120 Personen, sowie kostenlose Snacks und Getränke in der Pause sorgten für eine angenehme Atmosphäre und vielfältige Denkanstöße.

Der erste Experte Andreas Winiarski von Rocket Internet thematisierte Methoden der Digitalisierung, die Rocket Internet nutzt, um Start-Ups zu einer erfolgreichen Marktposition zu verhelfen.
Claudia Nichterlein informierte als Mitarbeiterin der Unternehmensberatung iDeers Consulting darüber, wie Unternehmen Herausforderungen der digitalen Fragen der Wirtschaft bewältigen und z.B. Social Media Trends optimal für die interne und externe Unternehmenskommunikation und das Management nutzen können.
Als dritter Redner sprach der Neurowissenschaftler Dr. Danilo Bzdok über die Synergie von Social Neuroscience und Human Interaction. Weiterhin hob er die Bedeutung von Big Data Analysen innerhalb der Informatik für zukünftige Innovationen über die Neurowissenschaften hinaus hervor.
Mit Ibrahim Evsan konnten sich all diejenigen Anwesenden identifizieren, die regelmäßig im Internet recherchieren oder soziale Netzwerke wie z.B. Facebook nutzen. Denn als Gründer des Unternehmens Sevenload erkannte er als ein Pionier das Potential von Videokanälen. Heute engagiert er sich in seinem Unternehmen Social Trademarks, in dem für seine Kunden Expertenblogs erstellt, Social Media Aktivitäten übernimmt und eine Suchmaschinenoptimierung mit dem Ziel einer bestmöglichen Platzierung bei Google durchführt.
Schließlich präsentierte Heinrich Rusche seinen Verein Digital Helpers e.V., der heute von Studierenden aus ganz Deutschland ehrenamtlich unterstützt wird. Vereinsziel ist es, von Unternehmen aussortierte PCs an Bedürftige weiterzugebe. Dadurch soll die Digitale Spaltung in Deutschland bekämpft werden.

Dem Aachen Economic Forum-Team hat die Organisation der Digital Revolution Konferenz 2014 große Freude bereitet. Herzlich bedanken für finanzielle Unterstützung möchte es sich bei proRWTH Aachen e.V. sowie bei dem Studierendenparlament der RWTH Aachen. Weitere Veranstaltungsformate werden zurzeit ausgearbeitet (Nähere Informationen: www.aachen-economic-forum.de).