Viktor und Mirka Pollak-Preis

Jährlich erhalten die besten Absolventinnen und Absolventen der RWTH Aachen für ihre exzellenten Examensleistungen Auszeichnungen.

Preisverleihung 2016 an Herrn Hark Braren für seine Masterarbeit: „Analyse und Morphing monauraler Eigenschaften individueller Außenohrübertragungsfunktionen“

Viktor und Mirka Pollak-Preis für Medizinische Technik 2016
Viktor and Mirka Pollak Award for Biomedical Engineering 2016

Mit dem Viktor-und-Mirka-Pollak-Preis werden herausragende, an der RWTH Aachen angefertigte Abschlussarbeiten in der Elektrotechnik und Informationstechnik, die eine medizinisch-technische Problemstellung behandeln, ausgezeichnet.

Der Preis wird bestimmungsgemäß aus dem Viktor-Mirka-Pollak-Fonds für medizinische Technik finanziert, der der Förderung interdisziplinärer medizintechnischer Forschung gewidmet ist. Der Fond wurde im Jahre 2004 von Frau Mirka Pollak gestiftet. Er gilt dem Vermächtnis ihres Ehegatten Viktor Pollak, der in den Jahren von 1968 bis kurz vor seinem Tode 1999 an der University of Saskatchewan in Saskatoon, Kanada, Pionierarbeit auf dem Gebiet Biomedical Engineering geleistet hat. Verwaltet wird der Fonds von proRWTH, Förderverein der RWTH Aachen.

Im Sinne des Stifters werden an eine auszeichnungswürdige Masterarbeit neben einer überdurchschnittlichen Benotung die folgenden Auswahlkriterien angelegt:
• Die Arbeit soll auf dem Gebiet der Elektrotechnik und Informationstechnik angesiedelt sein und eine medizinisch-technische Problemstellung behandeln. Es muss sich um eine aus Sicht der Medizin relevante Aufgabe handeln.
• Die Arbeit muss sich mit der, der Problemstellung zugrunde liegenden medizinischen Anwendung auseinandersetzen. Sie soll auch für Fachgebietsfremde verständlich geschrieben sein.
• Die in der Arbeit erarbeitete Lösung soll innovativen Charakter haben. Das Potential zur klinischen Umsetzung soll klar erkennbar sein.
• Die technische Umsetzung des bearbeiteten Forschungsansatzes soll im Vordergrund stehen.
• Die Arbeit wurde innerhalb des Studienjahres 2015/2016 abgeschlossen.

Anstelle einer Masterarbeit kann der Preis auch für den detailliert ausgearbeiteten Arbeitsvorschlag eines Promotionsprojektes oder für eine außergewöhnliche Bachelorarbeit, die sich in Qualität und Umfang an diesen Kriterien messen lassen können, verliehen werden.

Der Preis wird seit dem Jahre 2005 jährlich ausgeschrieben. Für das Jahr 2016 ist er mit 1.000 € dotiert. Er wird auf dem Tag der Elektrotechnik und Informationstechnik verliehen werden.

Die Auswahl der Preisträger erfolgt dabei durch ein Kuratorium, dem der Dekan der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der RWTH Aachen und drei Fachvertreter der Medizintechnik aus dieser Fakultät angehören. Das Kuratorium wird derzeit koordiniert durch Prof. i.R. Dr.–Ing. Dietrich Meyer–Ebrecht, Lehrstuhl für Bildverarbeitung der RWTH, E-Mail: meyer-ebrecht.at.rwth-aachen.de.

Vorschläge für auszeichnungswürdige Arbeiten bitten wir formlos mit einer kurzen Laudatio der betreuenden Lehrstuhlinhaberin bzw. des betreuenden Lehrstuhlinhabers und einem Exemplar der Arbeit bis zum 30. September 2016 an den Koordinator einzureichen.

Preisträger Viktor und Mirka Pollak-Preis
Mit dem Viktor und Mirka Pollak-Preis werden herausragende Abschlussarbeiten in der Elektrotechnik und Informationstechnik, die eine medizinisch-technische Problemstellung behandeln, ausgezeichnet.

                                I     Preisträger 2016
Preisträger 2015     |     Preisträger 2014
Preisträger 2013     |     Preisträger 2012
Preisträger 2011     |     Preisträger 2010
Preisträger 2009     |     Preisträger 2008
Preisträger 2007     |     Preisträger 2006
Preisträger 2005     |    

 

Preisträger 2016

Hark Braren
"Analyse und Morphing monauraler Eigenschaften individueller Außenohrübertragungsfunktionen"

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Preisträger 2015

Chen Zhou M.Sc.
"Development and Characterization of Microstructures for Electrical Measurements on Strechable Substrate"

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Preisträger 2014
Da im vorigen Jahr 2013 eine Verleihung des Preises ausgesetzt worden war, konnte der diesjährige Preis an zwei Preisträger verliehen werden.

Marcin Kopaczka
"Image Registration for the Efficient Assessment of Rib Lesions in Nuclear Medicine"

Siying Wang
"Entwicklung eines Algorithmus für ein hochfrequentes FMCW-Radarmesssystem zur berührungslosen Überwachung von Vitalparametern"

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Preisträger 2012

Dipl.-Ing. Jens Hansinger
"Entwicklung eines mechatronischen Implantats für die Hydrozephalus-Therapie"

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Preisträger 2011

Dipl.-Ing. Christian Brendle
"Automatisierungskonzept für die patientenorientierte Regelung der extrakorporalen Membranoxygenierung"

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Preisträger 2010

Dipl.-Ing. David Friedrich
"The hybrid method: A robust approach for heart beat interval lenght estimation in ballistocardiogram recordings"

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Preisträger 2008

Dipl.-Ing. Benjamin Büße
"Entwicklung eines optimierten Messsystems für die Diagnostik frühkindlicher Bewegungsstörungen zum Einsatz in der klinischen Routine"

Dipl.-Ing. Lars Höck
"Entwicklung robuster Verfahren für die automatische Segmentierung und Identifikation geeigneter Zellkerne in der DNA-Bildzytometrie"

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Preisträger 2007

Dipl.-Ing. Gerlind Herberich
"Bildanalyse von zytopathologischen Proben für die Krebsfrühdiagnostik: Segmentierung und Detektion von silbergefärbten Zellkernen" (Image Analysis of Cytopathological Specimens for Early Cancer Diagnosis: Segmentation and Detection of Silver-Stained Nuclei)

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Preisträger 2006

Dipl.-Ing. Jochen Deibele
"Echtzeitsignalverarbeitung von Elektro-Impedanz-Tomogrammen für die künstliche Beamtmung"

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Preisträger 2005

Dipl.-Ing. Aulis Telle
"Entwicklung eines Modells für die Übertragungstrecke Nase/Ohr zur medizinischen Diagnostik"

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