Förderprojekte

02. September 2014

Förderung des Workshops „Supramolekulare Chemie“

Foto: Institut für organische Chemie

Der Workshop "Supramolekulare Chemie" des Instituts für organische Chemie der RWTH Aachen hat die Supramolekulare Chemie aus Sicht der Doktoranden unterschiedlicher Institute abgebildet und ist dabei sowohl auf allgemeine als auch spezielle Probleme eingegangen. Viel Wert wurde dabei auf die ausführliche Diskussion der Beiträge gelegt und es konnten eine Reihe von Kooperationen zwischen den unterschiedlichen Universitäten initiiert werden.

Die Vorträge deckten thematisch die Supramolekulare Chemie in ihrer Breite ab. Die Aspekte reichten von Selbstorganisation und molekularer Erkennung bis zum Design neuer Materialien und Oberflächen. Ein zentraler Schwerpunkt wurde dabei häufig auf analytische Probleme gelegt.

In den Abendvorträgen berichtete Jun.-Prof. Dr. M. Giese (Univ-Duisburg-Essen) über die Nutzung von mikrokristalliner Zellulose als Templat und die Entwicklung von photonischem Papier, während Prof. Dr. C. Schalley (FU Berlin) Auswirkungen mikroskopischer Effekte auf unsere makroskopische Welt diskutierte. Dieser Vortrag wurde durch Experimente illustriert.

Neben dem wissenschaftlichen Programm war Zeit für persönliche Kontakte eingeplant, die den Kontakt zwischen den verschiedenen Arbeitsgruppen intensivieren sollten. Dies wurde von den Teilnehmern sehr gerne angenommen. Eine Stadtführung gab einen Einblick in die historische Bedeutung und in die aktuelle kulturelle Rolle Aachens.

Insgesamt war dieser Workshop dank der engagierten Beiträge der Doktoranden eine sehr gelungene Veranstaltung, die den Teilnehmern sicher noch lange in positiver Erinnerung bleiben wird.

Mit der Förderung durch proRWTH konnte eine Unterbringung aller studentischen Vortragenden des Workshops für die drei Tage (zwei Nächte) in Aachen ermöglicht werden.