Förderprojekte

20. Juli 2015

Nachwuchskonferenz YIC und GACM Kolloquium an der RWTH Aachen

Fotos: RWTH Institut für angewandte Mechanik und Peter Winandy (2. Bild von unten)

Vom 20. bis 24. Juli 2015 fanden die 3. Young Investigators Conference (YIC) der European Community on Computational Methods in Applied Sciences (ECCOMAS) gemeinsam mit dem 6. GACM Colloquium der German Association on Computational Mechanics (GACM) an der RWTH in Aachen statt. Ungefähr 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung der beiden Organisatoren Dr. Stefanie Elgeti und Dr. Jaan-Willem Simon zu einer Woche voll fesselnder Vorträge, interessanter Diskussionen und viel Abwechslung. 

Der wesentliche Grundgedanke sowohl der ECCOMAS YIC, die erst kürzlich in die Familie der unter dem Dach der ECCOMAS ausgerichteten Konferenzen aufgenommen wurde, als auch des GACM Kolloquiums besteht darin, vor allem die zukünftige Forschergeneration anzusprechen. Aufgrund dieses gemeinsamen Ziels lag es nahe, diese Veranstaltungen in diesem Jahr zu bündeln. Als besondere Ergänzung wurde die YIC GACM durch die Aachen Conference on Computational Engineering Science (AC.CES) verstärkt, die direkt im Anschluss folgte. Die AC.CES findet alle zwei Jahre an der RWTH Aachen statt und wird von der Graduiertenschule AICES organisiert. Gemeinsam bildeten die Veranstaltungen so die YIC GACM AC.CES 2015.

Inhaltlich lag der Schwerpunkt der Veranstaltung auf den weiten Bereichen der Computational Science and Engineering, also auf der Anwendung von mathematischen und computergestützten Methoden auf verschiedene Bereiche der Simulation im Ingenieurwesen. Insbesondere, aber nicht ausschließlich, lag der Fokus auf computergestützten Methoden in den Gebieten Angewandte Mathematik, Festkörper- und Strukturmechanik, Strömungsmechanik sowie Material­wissenschaften. 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der YIC GACM AC.CES kamen aus insgesamt 33 Ländern nach Aachen. Die meisten von ihnen waren Europäer, aber einige kamen sogar aus weit entfernten Ländern wie Neuseeland oder Japan. Nahezu alle Teilnehmenden trugen durch Vorträge zum wissenschaftlichen Programm bei, sodass insgesamt 44 Sessions und Symposien zustande kamen. Darüber hinaus bildeten drei Hauptvorträge von Nachwuchswissenschaftlern und sechs weitere Hauptvorträge von eingeladenen international renommierten Wissenschaftlern im Rahmen der AC.CES einen Teil des Programms. Dazu kam außerdem eine Poster-Session, an der viele junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler teilnahmen, deren Ergebnisse sich noch nicht für einen eigenen Vortrag eigneten. 

Zusätzlich zu dem wissenschaftlichen Programm gab es ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, um das Kennenlernen und Vernetzen der Teilnehmenden zu erleichtern. Dazu gehörte eine öffentliche Vorlesung von Dr. Fabian Hemmert mit dem Thema “Staying Human in the Digital Age”, ein Journal Club sowie ein Kinoabend, bei dem das Filmstudio an der RWTH Aachen e.V. den Film Moneyball zeigte. Einen besonderen Programmpunkt stellte der Science Slam dar, bei dem sechs Teilnehmer der Konferenz ihre wissenschaftlichen Themen möglichst lustig und unterhaltsam vorstellten.

Den Höhepunkt des Rahmenprogramms stellte jedoch unbestritten der Vortrag eines ganz besonderen Konferenzgastes dar: Dr. Mayim Bialik, besser bekannt als Dr. Amy Farrah Fowler aus der US Sitcom “The Big Bang Theory”. Bei diesem Vortrag waren die Badges der Konferenz, welche beim Eingang vorgezeigt werden mussten, in ganz Aachen sehr begehrt. Im Nachhinein erhielt diese Veranstaltung mehr als 20.000 „Likes“ bei Facebook und wurde in Artikeln bei verschiedenen deutschen Zeitungen erwähnt.

Zu den Bildern (von oben nach unten):
- Flyer zur Veranstaltung
- Der Präsident der ECCOMAS, Prof. Ekkehard Ramm, während der Eröffnungsveranstaltung
- Der Präsident der GACM, Prof. Wolfgang Wall, während der Eröffnungsveranstaltung
- Die Zuhörer verabschieden Dr. Mayim Bialik
- Die Zuhörerschaft während der Eröffnungsveranstaltung