Viktor und Mirka Pollak-Preis
für Medizinische Technik 2010
Viktor and Mirka Pollak Award for Biomedical Engineering 2010
Mit dem Viktor und Mirka Pollak-Preis werden herausragende Abschlussarbeiten in der Elektrotechnik und Informationstechnik, die eine medizinisch-technische Problemstellung behandeln, ausgezeichnet.
Der Preis wird bestimmungsgemäß aus dem Viktor und Mirka Pollak-Fonds für medizinische Technik finanziert, der der Förderung interdisziplinärer medizintechnischer Forschung gewidmet ist.
Der Fonds wurde im Jahre 2004 von Frau Mirka Pollak gestiftet. Er gilt dem Vermächtnis ihres Ehegatten Viktor Pollak, der in den Jahren von 1968 bis kurz vor seinem Tode 1999 an der University of Saskatchewan in Saskatoon, Kanada, Pionierarbeit auf dem Gebiet „Biomedical Engineering“ geleistet hat.
Im Sinne des Stifters werden an eine auszeichnungswürdige Diplomarbeit oder Masterarbeit neben einer überdurchschnittlichen Benotung die folgenden Auswahlkriterien angelegt:
Die Arbeit soll auf dem Gebiet der Elektrotechnik und Informationstechnik angesiedelt sein und eine medizinisch–technische Problemstellung behandeln. Es muss sich um eine aus Sicht der Medizin relevante Aufgabe handeln.
Die Arbeit muss sich mit der der Problemstellung zugrunde liegenden medizinischen Anwendung auseinandersetzen. Sie soll auch für Fachgebietsfremde verständlich geschrieben sein.
Die darin erarbeitete Lösung soll innovativen Charakter haben. Das Potential zur klinischen Umsetzung soll klar erkennbar sein.
Die technische Umsetzung des bearbeiteten Forschungsansatzes muss im Vordergrund stehen.
Die Arbeit wurde innerhalbe des Zeitraumes Wintersemesters 2008/2009 bis Sommersemesters 2010 abgeschlosssen.
Anstelle einer Diplomarbeit oder Masterarbeit kann der Preis auch für den detailliert ausgearbeiteten Arbeitsvorschlag eines Promotionsprojektes oder für eine außergewöhnliche Bachelorarbeit, die sich in Qualität und Umfang an diesen Kriterien messen lassen können, verliehen werden.
Der Preis wird seit dem Jahr 2005 jährlich ausgeschrieben. Für das Jahr 2010 ist er mit 1.000 € dotiert. Er wird auf dem Tag der Elektrotechnik und Informationstechnik verliehen.
Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch ein Kuratorium, dem der Dekan der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der RWTH Aachen, ein Fachvertreter der Medizintechnik aus dieser Fakultät, ein der Technik nahestehendes Mitglied der Medizinischen Fakultät sowie ein Mitglied des Vorstandes der Freunde und Förderer der RWTH Aachen e.V. (proRWTH) angehören. Das Kuratorium wird derzeit koordiniert durch Prof. Dr.–Ing. Dietrich Meyer–Ebrecht, Lehrstuhl für Bildverarbeitung der RWTH, eMail meyer-ebrecht@rwth-aachen.de.
Vorschläge für auszeichnungswürdige Arbeiten bitten wir formlos mit einer kurzen Laudatio der betreuenden Lehrstuhlinhaberin bzw. des betreuenden Lehrstuhlinhabers und einem Exemplar der Arbeit bis zum 30. September 2010 an den Koordinator einzureichen.